Zurück Drucken

Long-Covid-19: Die Langzeitschäden von Corona Teil 4

21.03.2021

Bild von Gerd Altman auf pixabay

14 Tage Corona und danach wieder in die Arbeit: So wie nach einer kräftigen Erkältung verläuft die Genesungvon Covid-19 meist nicht. Wer Glück hat, bei dem verläuft die Erkrankung symptomarm, manchmal sogar symptomfrei. Es kann aber auch anders kommen: Noch mehrere Monate nach Ausbruch der Erkrankung leidet mancher Patient an den Langzeitfolgen, je schwerer er erkrankt war, desto länger. Es trifft auch junge, kräftige und aktive Menschen, die mitten im Leben stehen. 

Im Vordergrund stehen dabei Beeinträchtigungen des Nervensystems: Erschöpfung, lähmende Müdigkeit, Denk- und Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen, Magen-Darm-Probleme. Manche Symptome treten auch erst nach längerer Zeit (Wochen oder Monaten) erstmalig oder erneut auf.

„Brainfog – das fühlt sich an, wie Watte im Gehirn. Beim Telefonieren bekomme ich manchmal meine Sätze nicht zu Ende. Fatigue – ein Erschöpfungszustand mit Muskelschwäche, den man nicht wegtrainieren kann, ganz im Gegenteil. Ich mache vorsichtshalber nur die kleine Runde um den Block, sonst liege ich wieder einen halben Tag flach“, schildern uns Betroffene.

Was genau im Körper geschieht, kann uns die Wissenschaft noch nicht erklären. Nach über einem Jahr Covid-19 und einer inzwischen stattlichen Datenlage über die Folgen von Corona wissen wir: Besser ist es, sich zu schützen. Eine recht gut zu lesende Zusammenfassung finden Sie hier: https://www.apotheken-umschau.de/Coronavirus/Post-Covid-Syndrom-Erschoepfung-und-Schmerzen-als-Spaetfolge-560073.html

Fazit: Sollten Sie skeptisch sein, ob Sie sich gegen Corona impfen lassen sollen, bedenken Sie: Die Folgen einer COVID-19-Infektion können länger andauern und schwerwiegender sein als die in den Studien beschriebenen Nebenwirkungen der Impfung. Lassen Sie sich impfen, um sich und Ihre Mitmenschen zu schützen! 

Autor: Tobias König, 22.3.2021


Zurück Drucken